Die Fassade ist die Visitenkarte

In der Geschäftswelt ist meist der erste Eindruck entscheidend. Die Optik der Geschäftsstelle, des Bürogebäudes oder das Auftreten der Angestellten können Vertragsverhandlungen deutlich erleichtern.

Fassadenarten

Fassaden sind vielfältig und können aus verschiedenen Materialien bestehen. Glasfassaden gelten derzeit als modern. Sie ermöglichen einen hohen Lichteinfall und wirken dadurch offener und freundlicher. Die transparente Oberfläche spiegelt auch in gewissen Maßen den heutigen Lifestyle wieder.

Die heutige Fassade aus Glas verfügt jedoch auch über zusätzliche Funktionen. Durch das Hinzufügen von Silbernitrat bei der Glasherstellung entstehen verspiegelte Flächen, so dass das Innenleben vor ungewollten Blicken schützt. Diese einseitige Verspiegelungstechnik ist besonders in den niedrigen Etagen sinnvoll.

Auch der Sonnenschutz besitzt bei diesen Fassaden eine besondere Rolle. Dabei soll die Fassade den Zweck erfüllen, viel Licht in den Raum zu lassen, ohne dabei blendend zu wirken. Auch der Hitzeschutz im Sommer spielt eine große Rolle. Besonders in anderen Klimazonen, wie den Tropen oder Subtropen, sind raumklimaregulierende Eigenschaften wichtig.

Durch Weiterentwicklungen der Fensterbauer und dem Einsatz von Isolierverglasungen (2- oder 3-fachverglasung) erfüllen moderne Glasfassaden auch die hochgesteckten Ziele der Energieeinsparverordnung 2009 (EnEV).

Fassaden aus Glas haben noch einen entscheidenden Vorteil: sie lassen sich leichter reinigen. Durch spezielle Versiegelungstechniken perlt Dreck mit dem Regen einfach von der Oberfläche ab.

Die Glasfassade ist besonders häufig in Ballungsgebieten und im modernen Hochbau anzutreffen.

Der Klassiker ist die Fassade aus Stein. Sie ist bei der Mehrzahl der Gebäude anzutreffen. Steinfassaden unterscheiden sich anhand der Epoche, in der sie errichtet worden sind. Danach entscheidet sich auch, welche Steine verwendet worden. Während bei historischen Gebäuden meist weiche Steine, wie beispielsweise Sandstein, benutzt wurden, kamen bei Neubaublöcken meist Gemische, wie Stahlbeton, zum Einsatz.

Die Sanierung und Pflege einer Fassade aus Stein ist extrem aufwendig und zeitintensiv. Sie erfordert die fachkundige Arbeit eines Fassadenbauers oder auch Fassadendeckers. Beim Denkmalschutz kommen zudem spezialisierte Steinmetze und Bildhauer zum Einsatz.

Steinfassaden gelten als elegant, machtvoll und symbolisieren Selbstvertrauen.

Neu errichtete Wohngebäude verfügen meist über eine Fassade aus Leichtputze, die auf die Fertighaus-Wand aufgetragen werden. Diese Putzschichten können einfach gepflegt werden, sind optisch ansprechende und funktionell.

Besonders bei Bürogebäuden in Städten sind Fliesenfassaden anzutreffen. Dabei können unterschiedliche Materialien verwendet werden. Eine Fassade aus Fliesen ist leicht zu pflegen und verfügt über hervorragende Dämmeigenschaften.

Aus welchem Material die Fassade auch bestehen mag, Fakt ist, dass sie regelmäßiger Pflege bedarf. Egal, ob es sich dabei um einen neuen Anstrich, eine Versiegelung oder die Überprüfung der Dämmeigenschaften betrifft. Jedoch sollte beachtet werden, dass auch die Auswahl des richtigen Fensterrahmens bei einem Fensterwechsel das Gesamtbild harmonisch erscheinen lässt und daher besonders wichtig ist.

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