Die Glasfachmesse glasstec 2010

Glas im Mittelpunkt der glasstec 2010

Glas im Mittelpunkt der glasstec 2010 - © stonewashed by pixelio.de

Vom 28. September bis zum 1. Oktober fand in Düsseldorf die internationale Glasfachmesse glasstec 2010 statt. Das Leitmotiv der diesjährigen Veranstaltung war „Energieeffizienz mit Glas“. Mehr als 1.200 Aussteller aus den Bereichen Industrie und Handwerk hatten ihre Stände auf einer Fläche von rund 63.000 m² aufgebaut. Insgesamt waren Firmen aus 49 Ländern vertreten, die ihre neuesten Entwicklungen aus der Glasverarbeitung und der Glasbearbeitung vorstellten. Damit ist die glasstec die größte Fachmesse im Bereich Glas- und Fensterbau.

Neuerungen der glasstec 2010

Parallel und eng verbunden mit der glastec fand in diesem Jahr erstmals die solarpeq statt, deren Schwerpunkt den Bereich der solaren Produkte abdeckte. Ein weiterer neuer Teil der Messe war das FassadenCenter. Dieser Abschnitt beschäftigte sich mit dem Thema einer energieeffizienten Außenhaut des Hauses. Angesprochen werden sollten hier vor allem Architekten, Bauplaner und Fassadenbauer. In diesem Bereich wurden innovative Muster-Fassaden sowie Photovoltaikelemente, die in das Gebäude integriert wurden, ausgestellt.

Ergebnisse der glasstec 2010

Nach wirtschaftlich schwierigen Zeiten war in diesem Jahr eine Aufbruchstimmung zu spüren. Insgesamt besuchten mehr als 45.000 Fachleute, unter ihnen auch Fensterbauer aus deutschen Großstädten wie Köln, Stuttgart und Leipzig die beiden eng verbundenen Fachmessen.

Im Zuge der glasstec wurden unter der Überschrift „Innovative Glasanwendungen in der Architektur“ aktuelle Projekte und kreative Konzepte von Architekten für Architekten vorgestellt. Dabei wurden unter anderem die Bereiche Textur der Transparenz, bioinspirierte Architektur sowie Glas und Design im Klimaschutz behandelt.

Auf der glasstec 2010 war ein besonders zukunftsweisendes Projekt zu bestaunen: das Plus-Energie-Haus des BMVBS. Dieses, von Studenten der Technischen Universität Darmstadt entwickelte, Gebäude erwirtschaftet mehr Energie, als es verbraucht. Es wurde im Vorfeld der glasstec bereits in Berlin, Frankfurt, München und Hamburg ausgestellt und informiert über die Möglichkeiten einer zukunftsweisenden und energiesparenden Bauweise.

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