Die Jalousie als Alternative zum Rollo

Als Sicht- und Sonnenschutz verbaut der Fensterbauer oftmals eine Jalousie. Diese lässt sich variabel justieren und hat die Aufgabe, den Blick durch ein Fenster nach außen zu ermöglichen und gleichzeitig von außen nach innen zu erschweren. Darin liegt der Hauptvorteil gegenüber einem Rollo oder einem Plissee.

Das Patent für die Erfindung der heutigen üblichen Jalousie wurde 1812 von dem französischen Tischler Cochot angemeldet. Er nutzte dünne Brettchen, die verstellbar und zu wenden waren. Das Prinzip wird noch immer genutzt.

Die Lamellen bestehen heutzutage vorwiegend aus Holz, Aluminium oder PVC. Die Breite der einzelnen Lamellen liegt in der Regel zwischen 16 und 50 Millimetern.

Jalousie für den Innenbereich

Jalousie für innen

Jalousie für innen - © steamhammer by pixelio.de

Für die Bedienung einer Innenjalousie nutzen verschiedene Hersteller unterschiedliche Techniken. Es gibt die Möglichkeit, dass die Jalousie mithilfe einer Schnur herunter gelassen und auch wieder zusammengezogen werden kann. Zum Wenden der Lamellen nutzt man einen drehbaren Stab. Andere Modelle arbeiten mit zwei weiteren Schnüren. Wieder andere Variationen nutzen das Prinzip einer Endlosschnur oder einer Kette, mit der die Jalousie sowohl gewendet als auch hoch- und heruntergelassen werden kann. Die vierte Möglichkeit ist die Bedienung mithilfe einer Kurbel. Ähnlich dem Rollo gibt es mittlerweile bereits Modelle, die durch einen Elektromotor angetrieben und mit einer Fernbedienung oder einem Wandschalter gesteuert werden.

Die Montage einer Jalousie für den Innenbereich kann in der Glasleiste, in der Fensternische, auf dem Fensterflügel sowie vor der Fensternische erfolgen.

Jalousien für den Außenbereich

Genauso wie die Innenjalousie bietet die Außenjalousie einen wirkungsvollen Sicht- und Sonnenschutz. Im Gegensatz zur Innenjalousie schützt sie aber auch effektiv vor Wärme.

Um der stärkeren Beanspruchung zu widerstehen, besitzen diese Jalousien besonders dicke und gebördelte Lamellen, die meist in Schienen geführt werden und mit einer Pendelsicherung versehen sind. Die Bedienung erfolgt mittels eines Motors. Bei stärkeren Belastungen durch Wind wird die Jalousie durch einen sogenannten Windwächter automatisch eingefahren.

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