Einbruchschutz bei Fenstern zeigt Erfolge

Sie werden jederzeit befürchtet und treiben Eigenheimbesitzer dazu, Unmengen an finanziellen Mitteln aufwenden zu müssen, um sich vor ihnen schützen zu können – Einbrüche. Gerade Bürogebäude in Industriegebieten sind besonders gefährdet.

Gemäß statistischer Erhebungen des Bundeskriminalamtes ist die Anzahl der Einbrüche im Jahr 2009 leicht zurückgegangen.

Dies lässt sich unter anderem auch auf die Neuerungen im Einbruchschutz und in der Sicherheitstechnik zurückführen. Untersuchungen besagen, dass im vergangenen Jahr ca. 14.500 Einbrecher dazu bewogen werden konnten, die Straftat nicht vollenden zu können.

Leider mussten dennoch über 22.500 Einbrüche verzeichnet werden. Diese hohe Anzahl ist darauf zurückzuführen, dass viele Fenster und Türen in Wohn- und Geschäftsgebäuden nicht dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. Demnach besitzen noch viel zu viele Räume Fenster, die nicht gemäß der aktuellen DIN V 18103 genormt sind. Bereits beim Einbau von Fenster und Türen der Widerstandsklasse 2 würde den Einbruchschutz deutlich verbessern und zu einem sprunghaften Rückgang der erfolgreichen Straftaten führen. Abschließbare Fenstergriffe, einbruchhemmende Fensterbeschläge oder die Verwendung von Verbundsicherheitsglas (VSG) wären zweckmäßige Maßnahmen.

Maßnahmen zum Einbruchschutz

Besonders Balkon- und Terrassentüren waren in der Vergangenheit immer wieder Ziel der teilweise gewaltsamen Attacken der Langfinger. Das liegt in erster Linie daran, dass sie meist zur ruhigeren Rückseite eines Gebäudes gehören, die nicht so gut von Passanten eingesehen werden kann. So können Diebe ihren Machenschaften meist ohne Störung nachgehen.

Einen effektiven Einbruchschutz gibt es leider nicht, der sämtliche Möglichkeiten der Langfinger zunichtemacht aber eine Hemmung der Aktionen reicht meist schon aus, um sich den unbeliebten Besuch vom Halse zu halten. Ein guter Einbruchschutz kann aufgebaut werden, wenn Fensterflügel und Fensterrahmen über einen stabilen Aufbau verfügen, die Fensterscheibe gut im Fensterflügel befestigt ist und widerstandsfähige Beschläge und Schließeinrichtungen verbaut wurden.

Sehr effektiv sind auch spezielle, einbruchhemmenden Verglasungen. Ist ein Neubau oder eine Modernisierung geplant, raten Fensterbauer zum Einbau von Fenstern und Fenstertüren der sogenannten Widerstandsklasse 2 oder höher.

Auch für ältere Fenster und Türen gibt es Sicherheit durch Einbruchschutz zum Nachrüsten.

Kostenlose Tipps, wie man die eigenen vier Wände vor Einbrechern schützen kann, geben zum Beispiel kriminalpolizeiliche Beratungsstellen. In vielen Bundesländern kommen die geschulten Polizisten sogar ins Haus und begutachten, ob der Einbruchschutz von Türen und Fenstern ausreicht.

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