Fassadenverkleidung der Zukunft

Es ist beeindruckend was Architekten in der neuen HafenCity in Hamburg planen. Das derzeit größte innerstädtische Bauprojekt Europas soll auf 157 ha bis 2025 Wohnanlagen, Bürokomplexe, Restaurants, Geschäfte und Freizeitangebote beherbergen. Ziel ist es, bis zu 40.000 neue Arbeitsplätze entstehen zu lassen.

Unilever Gebäude

Unilever Gebäude - © www.baulinks.de

Ein architektonisches Highlight bildet dabei die neue Firmenzentrale von Unilever. 7 Etagen, 30.000 m² und Arbeitsplätze für bis zu 1.200 Angestellte werden von einer technisch hochqualitativen Fassadenverkleidung umringt, die an ein Luxus-Kreuzfahrtschiff erinnern soll.

Aber nicht nur die Optik ist außergewöhnlich. Auch die Funktionalität hebt das Gebäude auf ein neues Level im Kampf um eine hohe Energieeffizienz.

Die spezielle Glasfassade

Die Fassadenverkleidung besteht aus ipasol Sonnenschutzglas. Durch seine hohe Tageslichttransmission begünstigt diese Verglasung den transparenten Charakter des Gebäudes. Dadurch können Energiekosten gespart werden, da eine Beleuchtung erst zur späten Tageszeit notwendig wird.

Weiterhin schützt das Glas in der Fassadenverkleidung vor erhöhter Erwärmung, da intensive Sonnenstrahlen relativiert werden. Das minimiert die Notwendigkeit einer permanent laufenden Klimatisierung.

Ein weiteres Highlight ist die Energieeffizienz des Glases. Die Fassadenverkleidung glänzt mit einem Wärmedurchgangskoeffizienten von 1,1 W/m²K. Damit ist garantiert, dass die Wärme in kalten Monaten im Innern des Gebäudes bleibt.

Eine Kunststoffhülle schützt die Fassadenverkleidung

Eine volltransparente Kunststoffhülle umspannt das komplette Gebäude und schützt somit sicher vor Verunreinigungen und dem aggressiven Salzwasser. Weiterhin soll sie dem Betrachter den Eindruck vermitteln, dass es sich bei dem Gebäude um ein riesiges Schiff handelt. Die Hülle besitzt allerdings genügend Abstand von der Fassade, dass die Büros problemlos mit frischer Luft versorgt werden können.

Da die Hülle erst ab der ersten Etage beginnt, wurden unterschiedliche Glassorten verwendet.
Die Unilever-Firmenpolitik „sich gut fühlen, gut aussehen und mehr vom Leben haben“ wird durch diese Zentrale nur gestützt. Es entsteht ein beeindruckendes Gebäude mit einer glanzvollen, transparenten Fassadenverkleidung, die ihresgleichen sucht.

Dieser Beitrag wurde unter Fassadenbau, Fensterbau und Fassadenbau News veröffentlicht. Setzen Sie ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>