Holzfenster streichen: Regelmäßigkeit zahlt sich aus!

Holzfenster benötigen im Gegensatz zu Fenstern aus Kunststoff eine regelmäßige Pflege, um sie vor witterungsbedingten Einflüssen zu schützen. Bei der aufwendigen Vorgehensweise kommen entweder Holzlasuren oder -lacke zum Einsatz. Ohne Vorarbeit können die Fenster allerdings nicht behandelt werden. Fensterbau.org erklärt Ihnen im Folgenden die Vorgehensweise beim Holzfenster streichen!

Holzfenster streichen

Sie sollten Ihr Holzfenster regelmäßig streichen lassen, sodass die Farben nicht ausbleichen und das Fenster vor Witterung und Holzschädlingen geschützt ist. - © sashapo by flickr.com

Holzfenster sind aufgrund ihres Materials sehr witterungsanfällig und sollten bestenfalls jährlich neu gestrichen werden, spätestens allerdings in einem Abstand von drei Jahren. Dabei ist es zunächst entscheidend, welcher Lack oder welche Lasur für die Holzfenster geeignet ist. Idealerweise sollte es sich dabei um denselben Anstrich handeln, der auch zuvor schon verwendet wurde. Wenn Sie sich allerdings bei der Wahl unsicher sind, können Sie hier auf dem Portal Fachleute aus Ihrer direkten Region finden, die Sie eingehend beraten und Ihnen zusätzlich Tipps zu Holzfenster-Farben geben können. Möchten Sie die Maserung des Holzes erhalten, eignet sich die Lasur am besten. Wenn Sie sich für Ihre Holzfenster aber eine Farbe wünschen, können Sie auf verschiedene Lacke zurückgreifen, um die Holzfenster zu streichen.

Arbeitsschritte beim Holzfenster streichen

Um die Holzfenster richtig zu streichen, ist es ratsam, einen Fachmann zu beauftragen. Dieser kann Ihnen im Voraus unverbindlich Angebote erstellen und Sie über die Kosten beim Holzfenster streichen aufklären. Zunächst werden die Profile und Abdeckungen abmontiert und (bei einem beidseitigen Anstrich) die Fensterflügel aus dem Rahmen genommen. Bevor die Glasscheiben abgeklebt werden, muss der Holzrahmen angeschliffen und komplett von Altlack entfernt werden. Daraufhin wird je nach Bedarf eine Grundierung aufgetragen, teilweise müssen auch Schadstellen ausgebessert werden. Jetzt kann die Farbe für das Holzfenster – eventuell auch mehrmals – aufgetragen werden. Ist der Lack bzw. die Lasur getrocknet, werden die Klebestreifen wieder entfernt und das Holzfenster kann eingebaut werden.

Beachtenswertes zum Holzfenster streichen

Wenn Sie Ihre Holzfenster streichen wollen, sollten Sie darauf achten, dass Sie sämtliche Holzfenster des Hauses zusammen bearbeiten, um Farbunterschiede zu vermeiden. Außerdem sind insbesondere Fenster, die ungeschützt sind oder sich auf der Wetterseite befinden, in der Regel stärker beschädigt und bedeuten zumeist einen längeren Arbeitsaufwand in Bezug auf Ausbesserungen und der Häufigkeit des Überstreichens. Bedenken Sie, dass bei unzureichender Pflege auch irreparable Schäden durch Holzschädlinge (z.B. Pilzbefall) entstehen können und eine Sanierung der Holzfenster dann nicht mehr möglich ist.

Dieser Beitrag wurde unter Renovierung und Sanierung veröffentlicht. Setzen Sie ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort auf Holzfenster streichen: Regelmäßigkeit zahlt sich aus!

  1. Karl H. sagt:

    Dennoch kann die Entscheidung für Holzfenster wohl begründet werden. Die hohe Lebensdauer und eine gute Wärmedämmung sind starke Argumente für den Kauf von Holzfenstern. Hinzu kommen vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten: Holzart, Farbe und Bautyp können nach Ihren Vorstellungen gewählt werden usw… :)

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>