Holzwurmbekämpfung ist bei Holzfenstern und Holzmöbeln ein Muss

Sie lieben Möbel, Wände oder Antiquitäten aus Holz? Dann kann diese möglicherweise ein Holzwurm befallen, wenn die Holzgegenstände keinen Schädlingsschutz aufweisen. Selbst vor Türrahmen und Fenstern macht er meist nicht Halt. Was Sie tun können, um eine Holzwurmbekämpfung an Ihren Holzfenstern oder Möbeln vorzunehmen, erfahren Sie auf Fensterbau.org.

Holzwurmbekämpfung Holzfenster

Holzwurmbekämpfung an Holzfenstern wird bei dieser Anzahl an Löchern notwendig.- © Kai-Martin Knaack by wikimedia.org

Holzwürmer leben meist dort, wo sich Holz befindet. Sie sind zwar nicht schädlich, hinterlassen allerdings unschöne Löcher und können sogar die Haltbarkeit von Holzkonstruktionen beeinflussen. Die Holzwurmbekämpfung ist an Holzfenstern empfehlenswert, da diese nach dem Befall möglicherweise nicht mehr richtig vor Zugluft schützen. Mit der Hilfe von Experten, die Sie auf diesem Portal finden können, kann der Holzwurm an Holzgegenständen bekämpft und einem weiteren Befall vorgebeugt werden.

Holzwurmbekämpfung an Holzfenstern? Der Fachmann besitzt die richtigen Mittel

Treten knarzende Geräusche auf und finden sich zudem kleine, kreisrunde Löcher an Holzgegenständen, haben Sie einen Holzwurm in der Wohnung. Diesen gibt es allerdings gar nicht. Sogenannte Holzwürmer sind Larven Holz zerstörender Insekten, die darin abgelegt werden und sich jahrelang von einem Holzstück ernähren können. Diese Schädlinge mögen es meist warm und feucht, womit Gegenstände in der Wohnung ein ideales Ziel bieten. Auch an Balken, Türrahmen und Fenstern kann Holzwurmbefall festgestellt werden. Die Holzwurmbekämpfung an Holzfenstern sollte aber Vorrang haben. Denn bei größeren Schäden können die Fenster ihren Isolierschutz verlieren, der insbesondere bei Holzfenstern für ein gleichbleibendes Raumklima sorgt. Die Einteilung in Resistenzklassen ist bei Holzfenstern daher von großer Bedeutung bei deren Einbau oder Austausch. Sie gibt die Widerstandsfähigkeit von Holz gegen Schädlinge an.
Besonders oft wird junges Holz bis zu einem Alter von 30 Jahren vom Holzwurm befallen. An alten Holzfenstern oder Holzmöbeln beispielsweise, die älter als 100 Jahre sind, finden sich Holzwürmer nur noch vereinzelt, da das Holz bereits meist ausgetrocknet ist.

Holzwurmbekämpfung an Holzfenstern erfordert professionelle Maßnahmen

Die Holzwurmbekämpfung an Holzfenstern kann einige Jahre andauern. Quillt regelmäßig Bohrmehl aus den Löchern, sind die Larven im Holz noch aktiv. Eine größere Menge an Bohrmehl kann zudem Aufschluss darüber geben, dass auch der Befall größer ist. Die Holzwurmentfernung an Fenstern oder an anderen Einrichtungsgegenständen kann mit verschiedenen Methoden erfolgen. Eine gängige Methode ist die Bekämpfung mit Kälte oder extremer Hitze. Bei Frost wird das Möbelstück in die Kälte gestellt, sodass der Schädling erfrieren kann. Die gegensätzliche Variante ist gleichermaßen möglich. Dabei wird das Holz mit dem sogenannten Heißluftverfahren erhitzt, wobei das Eiweiß des Holzwurms zu gerinnen beginnt. Diese Verfahren ist allerdings sehr zeitintensiv und muss von einem Fachmann ausgeführt werden. Wer sich für diese Variante entscheidet, kann sich individuelle Angebote auf diesem Portal erstellen lassen. Beim Einbau von Holzfenstern sollte dem Befall vorgebeugt werden, indem auf Holzfenstern ein Holzwurmschutz angebracht wird. Hierbei kann wiederum der Fachmann behilflich sein. Den Holzwurm an Fenstern entfernen zu lassen, bedarf es anspruchsvoller Methoden. Meist ist der Befall zu stark, dass es sich nicht lohnt, Holzfenster zu reparieren. Selbst der Ausbau, um eine der Temperaturmethoden anzuwenden, wäre zu aufwändig. Daher hilft oft nur der Austausch, um an Holzfenstern die Holzwurmbekämpfung vorzunehmen. Sind Sie hingegen Eigentümer eines historischen Gebäudes, ist das Restaurieren der Holzfenster empfehlenswert. Fachmännische Beratung sollte aber auch hierbei eingeholt werden, da möglicherweise das Denkmalrecht eingehalten werden muss.

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