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Die Einbruchstatistik des Jahres 2009 sagt aus, dass die Anzahl der Straftaten gegenüber 2008 leicht zurückgegangen ist. Dennoch konnten über 22.500 Einbrüche verzeichnet werden. Besonders bedroht sind Bürogebäude und Wohnhäuser.

Schwachstellen in den Gebäuden sind immer die Türen und Fenster. Fast alle Einbruchdelikte zielen auf das gewaltsame Eindringen durch diese Sicherheitslücken. Trotz der Tatsache, dass dieser Fakt bekannt ist, besitzen viele Fenster und Türen nach wie vor nicht den notwendigen Sicherheitsstandard um einen.

Festzuhalten bleibt, dass es in der Praxis keinen vollständigen Einbruchschutz gibt. Jedoch bewirken einbruchhemmende Maßnahmen zumindest eine Abschreckung. Besonders Doppeltüren können nachhaltig verbessert werden, so dass ein Einbruch zumindest deutlich erschwert werden kann.

Als Eigentümer eines Wohnhauses oder einer Eigentumswohnung empfiehlt sich der Einbau einer Tür, die mindestens der Widerstandsklasse 2 gemäß DIN V 18103 entspricht, um einen guten Einbruchschutz zu besitzen. Sollten Mieter feststellen, dass diese Einstufung nicht gegeben ist, sollten zumindest im Handel erhältliche Sicherheitselemente angebracht werden.

Schutzmaßnahmen im Einzelnen

massive Doppeltür aus Holz

massive Doppeltür aus Holz - © vale t bx stockxchng

Diese Sicherheitsmaßnahmen richten sich in erster Linie nach der Art der Tür. Doppelflügeltüren, wie sie meist im Hauseingang von Mehrfamilienhäusern eingebaut sind, sind für den Transport von sperrigen Möbeln sicherlich vorteilhaft, haben allerdings in Sachen Einbruchschutz den Nachteil, dass sie nicht vollständig in den Türrahmen greifen, sondern in den zweiten Türflügel. Da dieser nicht so viel Widerstand leisten kann wie der Rahmen, existiert hier eine Schwachstelle.

Für diese Türen wird der Einbau eines Stangenschlosses mit 4-Punkt-Verreigelung empfohlen. Dadurch kann die Schwachstelle überwunden und die Tür vollständig in der Wand verankert werden. Auch der Einbau eines Balkenschlosses kann empfohlen werden, um den Einbruchschutz zu gewährleisten.

In den vergangenen Jahren wurden vermehrt Einbrüche über die Türkassette durchgeführt. Sollte die Doppeltür über eine Verglasung verfügen, wird angeraten, dieses Glas durch ein einbruchhemmendes Material zu ersetzen. Verbundsicherheitsglas ist hierfür sicherlich eine gute Alternative. Bei Holzkassetten kann mit einer 4-Punkt-Verriegelung gearbeitet werden. Dies bietet einen hervorragenden Einbruchschutz.

Auch ein entsprechender Sicherheitsbeschlag ist zwingend notwendig, der nicht aufgebohrt werden kann, da er aus einem gehärteten Metall besteht. Auch die Verwendung eines entsprechenden Sicherheitszylinder wird von Experten wie Fensterbauern empfohlen.

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