Maßnahmen zum Einbruchschutz bei Einflügeltüren

Wirkungsvolle Methoden zum Einbruchschutz besagen nicht, dass keine Einbruchgefahr mehr besteht. Jedes Haus ist dem Risiko einer Straftat ausgesetzt. Eigentümer können jedoch Maßnahmen ergreifen, um einen Einbruch so zu erschweren, dass sich die Langfinger abschrecken lassen.

Besondere Schwachstellen sind Türen. Daher sollten besondere Maßnahmen zum Schutz von Doppeltüren und Einflügeltüren ergriffen werden.

Wabentüren bieten keinen Einbruchschutz

Einflügeltür mit Waben

Einflügeltür mit Waben - © enjoymath by stockxchng

Bei Maßnahmen zum Einbruchschutz bei Einflügeltüren muss generell zwischen Waben- und Massivholztüren unterschieden werden. Ein einfacher Klopftest zeigt, um welche Variante es sich bei der Fassadentür handelt.

Wabentüren verfügen im Innenraum über Hohlräume, die mit Papprollen gefüllt sind. An Einbruchschutz ist bei diesen Türen praktisch nicht zu denken, da die Waben mit einem einfachen Teppichmesser durchschnitten werden können. Daher sollten diese Türen nur im Innenbereich eingesetzt werden. Mieter, die feststellen, dass Wabentüren ihre Wohnungseingänge verschließen, sollten diese schnellstmöglich in Absprache mit ihrem Vermieter austauschen lassen. Sollte dies nicht möglich sein, kann die Tür mit einer 8 bis 10 mm dicken Sperrholzplatte verstärkt werden.

Das Türblatt von Massivholztüren besitzt keine Hohlräume im Innern und ist dadurch deutlich stabiler als Wabentüren. Dennoch sollten hier Maßnahmen zum Einbruchschutz unternommen werden. Beispielsweise kann ein Querriegel montiert werden, der die Zarge und das Türblatt zeitgleich sichert und die Stabilität im Mauerwerk erhöht. Ein Querriegel hat weiterhin eine abschreckende Wirkung, da das Schloss für den Riegel türmittig angebracht wird und auf eine zusätzliche Maßnahme zum Einbruchschutz hinweist.

Schutzmaßnahmen beim Türschloss

Auch für das Schloss existieren Einzelmaßnahmen, die zusammengefasst einen sehr guten Schutz bieten. Hierbei handelt es sich um das Schließblech, den Schließzylinder, das Zusatzschloss, den Sicherheitsbeschlag und die Bändersicherung. Diese Elemente sollten vornehmlich aus gehärtetem Metall bestehen.

Besonders Schließzylindern kommt eine besondere Bedeutung im Einbruchschutz zu, da einfache Varianten ohne Einbruchspuren geöffnet werden können und somit keine Straftat mehr nachweisbar ist. Mit einfachen Werkzeugen wie einem „Lockpicker“ können hochwertige Produkte nicht mehr geknackt werden.

Wer sein Sicherheitskonzept überprüfen lassen möchte, kann sich an professionelle Fensterbauer oder an die Polizei wenden.

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