Passivhausfenster sind eine gute Altersvorsorge

Wer langfristig Energie einsparen möchte, sollte bei der Errichtung seines Eigenheims über ein Passivhaus nachdenken. Dazu zählt auch der Einbau von sogenannten Passivhausfenstern. Diese Fenster dämmen fast genauso gut wie die Hauswände. Alle Informationen zu diesem Thema und dem fachgerechten Einbau bekommen Sie auf Fensterbau.org.

Passivhausfenster

Passivhausfenster benötigen große Fensterflächen, um optimal Sonnenenergie zu speichern. - © Tönu Mauring by flickr.com

Im Gegensatz zu herkömmlichen Gebäuden können bei einem Passivhaus mehr als 90 % der Heizenergie eingespart werden. Die Kostenersparnis wird mithilfe des Anbringens einer optimalen Wärmedämmung an sämtlichen Umfassungsflächen, wie Dach, Keller, Fundament und Fenster, erreicht. Spezielle Passivhausfenster sollten somit ebenfalls gewissen Kriterien folgen, wenn Wärmeverlust vermieden werden soll. Bei der Beratung und dem Einbau helfen Experten in Ihrer Umgebung.

Passivhausfenster erschaffen eine wohnliche Qualität

Ein Passivhaus benötigt in der Regel keine Wärmequellen in Form einer Heizung, sondern erhält seine Energie aus „passiven“ Wärmequellen wie der Sonneneinstrahlung. Im Winter ist die konstante Raumtemperatur gleichfalls gewährleistet, da aufgrund der Dreifach-Beschichtung der Passivhausfenster und der Hauswände keine Wärme entweichen kann. Somit wird eine konstante Raumtemperatur geschaffen. Die Bildung von Schimmel ist ebenfalls ausgeschlossen, da die Raumtemperatur nur sehr langsam sinkt. Gleichermaßen schützt eine spezielle Wärmedämmung vor der Sonneneinstrahlung im Sommer und hält das Gebäude angenehm kühl. Auch hinsichtlich des Lärmschutzes sind Passivhausfenster von Vorteil. Über die Preise eines Passivhausfensters kann ein Fachbetrieb informieren, der gleichzeitig zum Fenster einbauen herangezogen werden sollte. Die Kosten eines Passivhausfensters können dabei zunächst höher ausfallen als bei gewöhnlichen Fenstern. Im Lauf der Zeit regulieren sich aber diese Kosten, da Heizkosten eingespart werden. Die Fensterbauer in Ihrer Nähe helfen bei der Wahl der richtigen Fenster und können Ihnen gleichzeitig individuelle Angebote erstellen.

Dauerhafte und nachhaltige Energiegewinnung dank Passivhausfenstern

Passivhausfenster unterscheiden sich hinsichtlich der Gebrauchsabsichten nicht von gewöhnlichen Fenstern. Sie verfügen ähnlich wie Niedrigenergiehausfenster über besonders gute Dämmeigenschaften, müssen dabei aber wie herkömmliche Fenster zu handhaben sein. In der Regel werden weitläufige Fensterflächen erschaffen, um zu gewährleisten, dass möglichst viel Sonneneinstrahlung aufgenommen und in Wärmeenergie umgewandelt wird. Selbst beim Einbau kleinerer Fenster wird der Rahmen schmal gehalten, um eine größere Fensterfläche hervorzubringen. Große Fensterflächen garantieren somit nicht nur größeren Lichteinfall, sondern auch den Gewinn von Sonnenenergie, wobei der Wärmeverlust dank der umfangreichen Dämmung dieser Fenster vermieden wird.
Passivhausfenster sind dreifach verglast, mit einer Metallschicht überzogen und mit Edelgasen gefüllt, sodass bei Frost die innere Glastemperatur nicht unter 17 °C sinken kann. Die Fenster werden speziell abgedichtet, wobei eine komplexe Rahmenkonstruktion, mit Luftkammern in den Zwischenräumen, die Fensterfläche umschließt. Die Rahmenprofile sind sehr schlank und die Fensterzwischenräume mit dem Edelgas Argon gefüllt. Der U-Wert an Passivhausfenstern, der Wärmekoeffizient zur Ermittlung der Wärmedurchlässigkeit, sollte den Wert von 0,8 W/m2K nicht übersteigen, womit eine optimale Wärmedämmung Ihrer Räume gewährleistet bleibt. Die entsprechende Zertifizierung von Passivhausfenstern erhalten Sie beim Passivhaus-Institut oder bei einem Fachmann.

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