Die unterschiedlichen Prioritäten bei der Wahl der Haustür

Wahl der Haustür

Die Wahl der richtigen Haustür ist von verschiedenen Faktoren abhängig. © Kevin Walters by Flickr.com

Erwägt man die Sanierung, Renovierung und moderne Neuausstattung des eigenen Heims, oder gar den Bau eines ganz neuen Hauses, so ist die Wahl der passendsten Fenster und Haustüren stets ein wichtiger Bestandteil der Planung. Dabei muss nicht nur darauf geachtet werden, dass die Fenster eine ausreichende Isolation der Wärme besitzen und dass die Türen innerhalb der Wohnung ihren späteren Funktionen im Hinblick auf die Wärme- und Lärmdurchlässigkeit gerecht werden: ein besonderes Augenmerk gilt es stets auf die Haustür zu richten. Die nämlich führt in den Eingangsbereich des Hauses und erzeugt somit auch den ersten Eindruck, den spätere Besucher von dem neuen oder renovierten Haus kriegen. Deshalb sollte gerade die Haustür optisch ansprechend gestaltet sein, um sowohl für Gäste als auch für die Bewohner selbst beim Verlassen und Betreten des Hauses eine angenehme Atmosphäre zu erzeugen. Ein weitaus wichtigerer Aspekt jedoch ist die Sicherheit der Haustür: die meisten Einbrecher versuchen direkt über die Haustür einzudringen und nicht etwa – wie Verbrecherfilme uns oft suggerieren wollen – durchs Fenster einzusteigen. Scheitern sie bereits an der Haustür, brechen sie ihren Einbruchsversuch an diesem Haus möglicherweise völlig ab.

Der erste Eindruck ist entscheidend – bei erwünschten wie bei unerwünschten Gästen

Laut einer veröffentlichten Analyse der Polizei in Köln geben 40 Prozent aller Einbrecher schon dann auf, wenn sie an den Sicherheitsmechanismen der Wohnung scheitern. Komplexe Überwachungssysteme und Alarmanlagen sind oft aber gar nicht nötig, um mögliche Eindringlinge abzuschrecken. Ein besonderer Fokus sollte stattdessen auf die Zugänge im Erdgeschoss gelegt werden. Die Fenster im Erdgeschoss sollten mit Fenstersicherungen blockiert werden; die Haustür kann indes mit Maßnahmen wie etwa zusätzlichen Türriegeln, einem Schließblech an der Türzange sowie Sicherungsbolzen zusätzlich gesichert werden.

Eine weitere gute Möglichkeit, die Sicherheit zu erhöhen, ist der Erwerb einer an sich schon gut gesicherten Haustür. Moderne Haustüren etwa schieben bei dem Schließen der Tür direkt drei Stahlhaken und mehrere weitere Riegel in die Schließbleche. Somit wird der Türflügel solide im Rahmen verankert. Somit ist es nicht nötig, die Tür erst mit dem Schlüssel manuell abzuschließen; alle erforderlichen Sicherheitsriegel schnappen auf Wunsch automatisch beim Schließen ins Schloss.

Auch das Material selbst zeichnet sich durch eine besondere Dichte aus: Sicherheitsverglasungen der Widerstandsklasse 2 sind etwa kaum mit gewöhnlichen Werkzeugen zu durchbrechen. Optisch unterscheiden sich die Haustüren nicht sonderlich von gewöhnlichen, lediglich in der Verarbeitung weisen sie markante Unterschiede auf. Nicht zuletzt kann man Haustüren natürlich auch anhand ihres Schließmechanismus absichern: Fingerleser oder digitale Codekarten werden immer beliebter. Auch wenn man sie momentan hauptsächlich mit Sicherheitstüren in Firmen in Verbindung bringt, so ist die Nutzung derselben an Haustüren gar nicht zu abwegig.

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