Schallschutzfenster – ein Segen für gestresste Ohren

Krankenwagensirenen, Baustellen, Jumbojets – als Großstadt-Bewohner ist man Lärmquellen mindestens sechs Stunden täglich ausgesetzt. Das geht sprichwörtlich auf die Nerven: Die Konzentration leidet bereits bei 50 Dezibel. Wird die Toleranzgrenze von 60 Dezibel auf Dauer überschritten, drohen sogar Herzinfarkte. Damit es nicht so weit kommt, empfehlen sich sogenannte Schallschutzfenster.

Ihre Struktur ähnelt der von Isolierglasfenstern. Allerdings sorgen stärkere Scheiben, größere Pufferzonen zwischen den Gläsern und schallisolierende Profile dafür, dass Straßenlärm aus den heimischen vier Wänden verbannt wird. Hochwertige Modelle mit Doppelglas-Scheiben reduzieren die Geräuschkulisse ebenso effektiv wie eine stabile Hauswand.

Schallschutzfenster: Auf die richtige Schallschutzklasse kommt es an!

Insgesamt unterscheidet man sechs Schallschutzklassen, die den Ansprüchen an die jeweilige Wohnlage gerecht werden. Für Zimmer in Vororten oder auf dem Land genügt ein Schallschutzfenster der Klasse 2, das den Lärm um circa 20 Prozent reduziert. Für großstädtische Schlafbereiche empfehlen sich Doppel- oder Verbundfenster der Klasse 5. Diese schwächen den krankmachenden Verkehrspegel um 40 Dezibel und mehr ab.

Schallschutzfenster sind Experten-Sache

Doch das beste Schallschutzfenster ist wirkungslos, wenn der Einbau unsachgemäß durchgeführt wird. Kleine Fehler bei der Installation im Mauerwerk genügen, damit von Ruhe keine Rede mehr sein kann. Lärmgeplagte Haus- und Wohnungsbesitzer sollten sich deshalb an erfahrene Glaser, Schreiner oder Fensterbauer wenden.

Einige Kommunen – meist in Flughafennähe – unterstützen private Schallschutzmaßnahmen sogar im Rahmen von Konjunkturpaketen. Damit sind Zusatzinvesionen von mehr als 70 Euro pro Spezial-Fenster finanzierbar – selbst für schmale Budgets.

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