Tagung zur Energieeffizienz 2010

Die Arbeiten zur Fassadendämmung tragen zur Energieeffizienz eines Gebäudes bei. Dabei kommen im Fassadenbau immer neuere Materialien und verbesserte Verfahren zum Einsatz. Um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben, müssen sich die Fassadenbauer regelmäßig informieren und weiterbilden.

Energieeffizienz beim Bauen reduziert die Heizkosten

Energieeffizienz beim Bauen reduziert die Heizkosten - © insektivor212 by pixelio.de

In diesem Jahr findet in Hannover vom 19. bis zum 20. November die „3. EffizienzTagung Bauen und Modernisieren“ statt. Erwartet werden rund 300 Fachbesucher. Die Tagung soll Experten aus den Bereichen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft die Möglichkeit eröffnen, sich auszutauschen und zusammen nach Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen im Bezug auf den Klimaschutz durch die Verbesserung der Energieeffizienz. Damit verbunden ist auch die Reduzierung der Heizkosten für den Einzelnen.

Schwerpunkt der Energieeffizienz-Tagung

Auf der Agenda der Veranstaltung steht unter anderem das Thema Energieeffizienz bei denkmalgeschützten Fassaden. Bezug genommen wird dabei auf die neue „EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden“. Diese ist seit dem 8. Juli 2010 in Kraft und befasst sich ausführlich mit der Modernisierung von Altbauten. Danach sollen die einzelnen Länder Energieausweise für Gebäudeteile oder ganze Gebäude ausstellen. Außerdem müssen sowohl die Heizungen als auch die Klimaanlagen regelmäßig kontrolliert werden.

Auch in Deutschland muss demnach die Energieeinsparverordnung (EnEV) angepasst werden. Ziel ist es, eine erhebliche Energiesenkung durch modernisierte Altbauten zu realisieren.

Themen der Energieeffizienz-Tagung

Das Thema Nachhaltigkeit bei der Fassadendämmung wird in einigen Workshops anhand verschiedener aktueller Projekte ausführlich behandelt. Dabei wird besonders auf das Zertifikat der „Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V.“ eingegangen. Dieses Zertifikat gibt es in Gold, Silber und Bronze. In die Entscheidung über die Vergabe fließen 60 Kriterien ein, die sich schwerpunktmäßig auf die Bereiche ökologische, ökonomisch, technische, soziokulturelle und funktionale Qualität sowie die Prozess- und Standortqualität beziehen.

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