Waermedurchgangskoeffizienten

Beim Fensterwechsel müssen Heimwerker besonders auf den Wärmedurchgangskoeffizient achten, um den aktuellen Energievorschriften gerecht zu werden.

Wärmedurchgangskoeffizienten – Was ist das?

Wärmedurchgangskoeffizienten sind internationale Maße zur Ermittlung von Wärmeunterschieden und somit zum bestimmenden Kriterium für die Effizienz von Dämmmaterial geworden. Sie bilden das Gegenstück zum Wärmedurchgangswiderstand.

Wärmedurchgangskoeffizienten werden auch als U-Wert (Unit of heat-transfer) oder k-Wert bezeichnet. Beide beschreiben jedoch den gleichen Wert und bezeichnen den Wärmeaustausch, der zwischen zwei unterschiedlichen Temperaturzonen entsteht. Er wird in Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/m²K) angegeben. Der U- oder k-Wert ist größtenteils abhängig von der Dicke und Dichte des verwendeten Materials.

Bestimmung des Wärmedurchgangskoeffizienten

Je höher der Wärmedurchgangskoeffizient ist, desto schlechter ist die Dämmeigenschaft des Materials. Die Messung ist sehr aufwändig und wird dadurch selten außerhalb von speziellen Prüf- oder Materialforschungsanstalten durchgeführt. Zur Bestimmung des U-Werts werden Temperaturfühler und ein Messgerät benötigt. Es werden die Rauminnentemperatur, die Außentemperatur, sowie die Temperatur des Materials bestimmt. Um ein unverfälschtes Ergebnis zu ermitteln, müssen Sonneneinstrahlungen und Heizungswärme vermieden werden. Sämtliche Bedingungen müssen während des Messvorgangs konstant bleiben.

Für Fenster sind die durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit in der Energieeinsparverordnung (EnEV) vom 01. Oktober 2009 festgelegten Höchstgrenzen einzuhalten. Demnach dürfen die Wärmedurchgangskoeffizienten den Wert von 1,3 W/m²K nicht übersteigen.

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