Wärmedämmung der Fassade – das sollte man wissen

Durch ungedämmte Außenwände geht enorm viel Energie verloren: Eine Wärmedämmung der Fassade schafft hier Abhilfe. Die Heizkosten können in einem Haus, dessen Außenwand wärmegedämmt ist, erheblich reduziert werden. Zudem leistet man dadurch auch noch einen Beitrag zum Umweltschutz. Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel!

Weshalb ist die Wärmedämmung der Fassade sinnvoll?

Der beste Anlass, über eine Wärmedämmung der Fassade nachzudenken, ist eine anstehende Fassadenerneuerung oder ein geplanter Fensteraustausch. Am besten werden die Dämmung an der Außenwand und die Fenster gleichzeitig erneuert, um eine optimale Dämmwirkung zu erhalten. Denn diese mindert den Wärmetransport von innen nach außen. Ist die Außenwand gedämmt, dringt die Zimmerwärme in die Wand ein und wird dann stark gebremst. So entsteht nach dem Absenken der Heizung ein sogenannter „Kachelofen-Effekt“, welcher bewirkt, dass die Außenwand die Wärme an die Räume zurückgibt und die Wohnung nicht auskühlt. So bleibt das Raumklima ausgeglichen und es bildet sich kein Schimmel. Im Winter verhindert das warme Mauerwerk auch Frostschäden an Wasserleitungen im Mauerwerk. Im Sommer hilft die Wärmedämmung der Fassade eine übermäßige Erwärmung der Räume zu vermeiden. Im Gegensatz zu einer Dämmung des Innenbereichs geht bei der nachträglichen Wärmedämmung der Fassade auch kein Wohnraum verloren.

Bei der Fassadendämmung ist unbedingt darauf zu achten, dass keine Wärmebrücken entstehen. Wärmebrücken sind Schwachstellen in der Baukonstruktion. Sie finden sich sehr häufig an Stellen wie Rollladenkästen, Fenstern sowie Türen und schränken die gesamte Wärmedämmung stark ein. So kann es zu Schimmel in den Wohnungen kommen. Um Wärmebrücken zu vermeiden, sollte die Fassadendämmung fachkundig und sorgfältig ausgeführt werden.

Wärmedämmung der Fassade – Kosten und Fördergelder

Für die Wärmedämmung der Fassade eignen sich ein Wärmedämmverbundsystem oder eine vorgehängte hinterlüftete Fassade am besten. Die Preise für diese Art der Fassadendämmung liegen bei etwa 60 bis 120 Euro pro Quadratmeter. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat die Kampagne „Haus sanieren – profitieren” ins Leben gerufen und bietet einen kostenlosen Energiecheck durch geschulte Handwerker an. Damit man die Kosten nicht alleine tragen muss, sollte man sich auf jeden Fall über die Möglichkeiten der staatlichen Förderung informieren. Für die Finanzierung einer Fassadendämmung gibt es von der staatlichen KfW-Bank und vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausführkontrolle (BAFA) bundesweite Förderprogramme und Steuerbegünstigungen.

Dieser Beitrag wurde unter Dämmung veröffentlicht. Setzen Sie ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>